Mittwoch, 22. April 2026

Brookings

Tag 3 Donnerstag: Seattle bis Brookings - nennt mich einfach Ironman

Tageskilometer:  816,0 km
Gesamtkilometer: 1038,1 km

Wetter: Starker Regen von Morgens bis ca 12:30 Uhr, danach durchwachsen, ab                  15 Uhr Sonne, ca 16-17 Grad

Da ist es wieder: Diese Geräusch von prasselden Regen. Ab 4 Uhr morgens höre ich das schon.Ich schau raus. Ja, es regnet - und wie. Natürlich kenne ich das. Regenhose und Regenjacke an. Spaß ist anders. Ich sattle die Pferde äh, die Green Ghost, und versuche auf die Interstate 5 South zu kommen. Mein Navi will andauernd wo anders lang - z.B. dort wo Strassen gesperrt sind. Ich folge den Schildern. Und fahre danach an Seattle vorbei immer in Richtung Süden. Das Ziel die Weltstadt Brookings, die ca 800km weit enfernt ist. Ja, 800km bei Sonne sind schon eine Hausnummer. Ich habe da oft zu Hause drübe nachgedacht. Der Zeitplan ist schon ambitioniert. Der ursprüngliche Plan nur bis Eugene zu fahren und nach ca. 470km ein Hotel zu nehmen scheidet aufgrund eines zusätzlichen Fahrtages aus.
Ich fahre also los und drücke um 6:45 Uhr den Anlasserknopf. Als erstes lobe ich mir die Investions von LED-Zusatzscheinwerfern, denn die Autos und LKWs sehen die nicht. Als zweites lobe ich mir die Heizgriffe von Oxford in der Adventure Ausführung. Wenn Du 4 Stunden im Dauerregen unterwegs bist, denkst du über Dinge nach...naja.
Ob ich eine Abhandlung über den aufgewühlten Regen der einzelnen Fahrzeuge abhandeln soll usw. Ich fahre mit offenem Visier, im Helm ist der Temperaturunterschied so groß, das es beschlägt. Ich weiß, auch hier hat heuite die Industrie tolle Lösungen bis hin zum warmen Helm. Habe ich jetzt nicht !
Nach 500km (den ersten Tankstop habe nach 250km vollzogen) gönne ich mir eine größe Mittagspause beim großen M. Die Leute schmunzeln was ich da erst einmal alles ausziehe um bequem zu speisen.
Danach geht es mit Regen weiter. Die Hoffnung stirbt zuletzt, sagt man so schön. Aber weniger wäre schon schön. Portland bringt mich noch einmal an die Grenze mit den unzähligen Ab-und Auffahrten um auf der richtigen Strecke zu bleiben.
Hinter Eugene wechsel ich von der Interstate 5(Autobahn) auf die 38 um dann in Winchsester bay auf die 101 zu wechseln. Das Wetter wird plötzlich besser und die Sonne lässt sich blicken. Was sich ab diesem Zeitpunkt dem Zuschauer bietet, verschlägt einem fast den Atem: Auf der 38 denkst du, du bist in Österreich, danach auf der 101 sind links die Berge und rechts der nördliche Pazifik. Ein tolles Gefühl nach so viel Stress so einen schönen Reiseabschnitt erlebt zu haben. Ich halte immer wieder an, um das eine oder andere Foto zu machen, und filme auch Teilsequenzen.
Nach 816 km habe ich gegen 19:00 Uhr das Hotel erreicht und bin nach 12 Std am Ziel. Ganz ehrlich: Wenn das Wetter und die Strecke mit der Aussicht mitgespielt hatte, wären ein paar Kilometer noch drin gewesen😁 Der Ironman !
Das kleinere Stätdchen bringt alles mit: Kleinere Geschäfte, Restaurants usw.
Ich komme vom Fred Meyer (? Der Name) Einkaufshop zurück und sehe auch einen fantastischen Sonnenuntergang. Das ist der richter Zeitpunkt um die Green Ghost zu taufen. Herzlichen Glückwunsch 😊





























Dienstag, 21. April 2026

Seattle

Tag 2 Dienstag: Vancouver bis Seattle
                        Abholung der Green Ghost (Motorrad) vom GA Checkpoint

Tageskilometer:  222,1 km

Gesamtkilometer:  222,1 km

Wetter: Sonnig, 18-20 Grad

Im Hotel (ok, Zimmer 60$) gilt es die übliche Rountie. Kurz bevor ich das Zimmer verlasse sehe ich meine Untervermieter. Wir sprechen kurz, dann muss er zur Arbeit. Ich denke mir noch so: Würdest du das machen ? Du hast eine Wohnung mit zwei Zimmern und vermietet das Eine noch über booking ? Ok, ich habe noch ein wenig Zeit und Tim Hortons ist "nur" 9min weit weg. Ich schleppe also Helm, Rucksack, Motorradjacke und die große Reisetasche, die ich als Sperrgepäck aufgeben musst, zu Tim Restaurant. Kakao und ein Bagel. 
Danach geht es per UBER rund 35min nzum GA Checkpoint. Natürlich ist die Freude groß als die Green Ghost mit frischer Wartung, neuem Reifen, den Hauptständer und Heizgriffe montiert und repariert und die aus Deutschland mitgebrachten Zusatzscheinwerfer installiert sind. Nur waschen hätten sie die KLR ja schon mal. Der Manager sagt: Wenn sie es nicht ausdrücklich wünschen, machen wir das nicht. Ok, da gab es wohl verschiedene Kundenmeinungen.
Doch die eigentliche Überrraschung kommt noch: Ich finde Werkzeug, Schlüsselkasten und sogar einen Helm. Das hatte ich vor zwei Jahren nicht fotografiert. Ich verstaue alles und komme gegen 11:00 Uhr los. 
Egal, es passt alles auf das Motorrad ohne überladen zu sein. Denn zweiten Steckschlüsselsatz und den zweiten Campingkocher lasse ich gleich d beim Manager. Er fühlt sich verpflichtet und schenkt mir im Gegenzug zwei Schläuche für die Reifen - mit den Worten "Ich hoffe du würst sie nicht brauchen" 
Ich setzte meine Reise zu Border (Grenze) in die USA fort. Horrorgeschichten ereilen mich schon vorher aus dem Freundeskreis: "Nimm Zeit mit" - "Ist echt schwierig geworden" sind nur einige Kommentare.
Nun, nachdem ich unbewusst einen sehr kleinen Grenzübergang am Ort Lynden.
Ich muss ins Office. Reisepass ist wirklich das Einzige, was die Zollbeamten sehen wollen. Reiseverlauf, Was ich einführe (Lebensmittel) usw. werden beantwortet und nach Zahlung von 30$ bin ich eingereist. In 15min !😁 Wollt ihr das ESTA sehen oder den Titel oder die Zulassung - Nö, passt schon, sagen sie.
Bei dem Ort Laredo horchen sie zusammen kurz auf...😎
Gegen 15:00 Uhr bin ich in Seattle angekommen und checke im Hotel Marco Polo ein und bestelle mir einen UBER der mich nach 10min zum Wahrzeichen der Stadt bringt: Den Space Needle (Weltraumnadel). Dieses 1962 zur Weltausstellung gebaute und 184m hohe Gebäude ist zu seiner Bauzeit das zweithöchste in den USA gewesen. Das Wetter ist gut, da muss ich nochmal hoch. OK, die 49$ sind kein Schnäppchen - aber ich habe noch eine Rechnung mit dem Glasboden offen.
Es existieren zwei Plattformen, wobei die untere als Drehkranz auf Glasplatten getalten sind. Und ja ich habe mich getraut 😉
Daneben ist das MOP das Museum of Pop Kultur. Auch sehr interessant, aber vor zwei Jahren war ich hier schon mal. Ich will nach Downtown in den berühmten Pike Place Market, der am Hafen liegt. Da nutze ich die Monorail (Einschinenbahn gebaut 1962). Die 1,4km endet am Westlake Center und kostet 4$.
Ich besuche den Markt und die Gum-Wall. Die Gum Wall ist durch wartende Gäste zum Theater entstanden, die ihr Kugummi an die Hauswand klebten. Wiederholte Reinigungen brachten nicht den Erfolg, so ist es jetzt ein "Kunstwerk" -und zwar ein "Ekelhaftes" wie mehrere Zeitung schrieben.
Ich schlendere noch am Hafen, sehe die Fähre zum Bainbridge Island und komme zum Hotel zurück.






































Miami

Tag 18 Donnerstag: Laredo - Dallas - Miami (Flug) Tageskilometer:         0 km Gesamtkilometer: 6230 km Wetter: Sonne - heiß Was macht in 14...